IMPACT

Das IMPACT-Projekt (Integrating Migrants through the Provision of Adaptability and Competence Training)1 befasste sich mit dem Problem der hohen Arbeitslosigkeit besonders unter Einwanderern aus Drittländern, die legal in der EU leben.

Der Projektschwerpunkt lag auf der Entwicklung von Methoden, die es Beamten und Angestellten in öffentlichen Arbeitsvermittlungseinrichtungen ermöglicht, die Fähigkeiten und Qualifikationen von Zuwanderern, die diese vor ihrer Ankunft in der EU erworben haben, zu erkennen und zu bewerten, sodass diese Einrichtungen zur gesellschaftlichen und beruflichen Integration von Migranten beitragen können.

Die Partnerorganisationen arbeiteten in fünf Regionen in Großbritannien, Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Italien, wo die wichtigsten städtische Behörden und Akteure Strategien zur Senkung der Arbeitslosigkeit bei Zuwanderern und zur Bekämpfung von gesellschaftlicher Ausgrenzung entwickelten.

Maßnahmen

Im Rahmen des Projektes nahmen Zuwanderer und Beschäftigte von Arbeitsvermittlungseinrichtungen an einem „Probelauf“ teil, in dem die Projektexperten den Prozess der Prüfung und Bewertung der Fähigkeiten von Migranten begleiteten

Unter anderem wurden

  • Trainingsprogramme für Angestellte und Beamte in Arbeitsvermittlungseinrichtungen bereitgestellt, die es ihnen ermöglicht, die Fähigkeiten von Zuwanderern besser zu erkennen und zu bewerten.
  • das Bewusstsein für die Fähigkeiten, die Zuwanderer dem EU-Arbeitsmarkt zu bieten haben, durch Beispiele aus den fünf Regionen geschärft.
  • ein Trainingsmodul bereitgestellt, das Arbeitsvermittler und wichtige Einrichtungen verwenden können, um ihre Fähigkeiten, die Kompetenzen von Zuwanderern zu erkennen, zu verbessern und entsprechende Programme zur beruflichen Anpassung zu entwickeln.
  • eine Europakonferenz abgehalten, in der die Projektergebnisse präsentiert wurden.